Ernährung und Parodontitis

Ärztlicher Rat: Parondotitis kann mit Einschränkungen auch über Ernährung oder über die Einnahme von Nahrungsergänzungs-Präparaten günstig beeinflusst werden.

Die Verbindung zwischen Nährstoffen und Parodontitis ist nicht eindeutig festgelegt.
Eine PubMed- und Cochrane-Datenbank-Literaturrecherche wurde durchgeführt. Die veröffentlichte Studie zeigt eine mögliche Beziehung zwischen Vitaminen und Mineralstoffen und Parodontitis, insbesondere

  • Vitamin D
  • Vitamin E
  • Zink
  • Lycopin (in hohen Konzentrationen in Tomaten und Hagebutten)
  • Vitamin B-Komplex

können sinnvolle Ergänzungen sein.

Vitamin D kann das Risiko der Entwicklung periodontaler Erkrankung über eine Wirkung auf die Knochendichte oder über immunmodulierende Effekte beeinflussen. Es gibt wissenschaftliche Beweise über die Korrelation zwischen Parodontitis und Knochenstoffwechsel. Der Einsatz der neuen Diagnosetechniken – genetisches Screening, ermöglicht es, den zahnärztlichen Spezialisten parodontalen Patienten mit verringerter Knochendichte zu ermitteln. Die starke Beziehung zwischen Skelettknochendichte mit parodontalen Gesundheit und Implantaterfolgen eine wichtige Rolle in der Früherkennung von Osteoporose und einer besseren Patienten-Compliance der Parodontaltherapie eröffnen.

Es gibt jedoch noch unzureichend Beweise, den Ernährungszustand des Patienten mit einer parodontalen Entzündung sicher zu verknüpfen. Weitere randomisierte kontrollierte Studien sind notwendig, um diese Zuordnung zu sichern.

Quellen
J Calif Dent Assoc. 2014 May;42(5):302-11.The effect of nutrition on periodontal disease: a systematic review.

Clin Cases Miner Bone Metab. 2014 Jan;11(1):15-9.Vitamin D: relevance in dental practice.