Bruxismus : Stress größter Einflussfaktor für Zähneknirschen?

In der klinischen Praxis mehren sich Patienten, die an sogenannten okklusalen Parafunktionen leiden. Es kann beobachtet werden, dass negative Einflüsse der Umgebung die Gesundheit der Patienten verschlimmert. Das Ziel dieser Arbeit ist es, die Auswirkungen von Umwelt und Entwicklung der menschlichen Zivilisation über die Prävalenz von Bruxismus und die Korrelation zwischen ihnen zu präsentieren. Die Autoren fassen die wichtigsten Aspekte des psychologischen und anthropologischen Faktoren im Wandel der Zeit zusammen, insbesondere die eine Beziehung zwischen chronischem Stress und Bruxismus. Aktuelle Literatur zeigt, wie zeitgemäße Lebensart, Arbeitsumfeld, Ernährung und die psychoemotionale Situation des Patienten das Zähneknirschen beeinflussen.

Quelle
Biomed Res Int. 2014;2014:469187. doi: 10.1155/2014/469187. Epub 2014 Jul 13.Psychosocial aspects of bruxism: the most paramount factor influencing teeth grinding.

Amalgam und Quecksilbervergiftung

Gibt es einenZusammenhang zwischen Quecksilber-Exposition von Amalgamfüllungen und bestimmten chronischen Erkrankungen – Chronic Fatigue Syndrom (CFS), Fibromyalgie (FM), Depression, Angst, und Selbstmord? Amalgam ist ein häufig verwendetes Zahnfüllungsmaterial, das etwa 50% elementares Quecksilber enthält. Studien haben gezeigt, dass die chronische Quecksilber-Exposition aus verschiedenen Quellen, einschließlich Dentalamalgam mit zahlreichen gesundheitlichen Beschwerden wie Müdigkeit, Angst und Depression. Außerdem haben mehrere Studien gezeigt, dass die Entfernung von Amalgamen mit Verbesserung in diesen Symptomen einhergehen kann. So kann Berücksichtigung Quecksilber- Toxizität zentrale Bedeutung für die effektive klinische Untersuchung von vielen chronischen Krankheiten, insbesondere solche, wie Müdigkeit und Depression.

Quelle
Neuro Endocrinol Lett. 2014;35(7):537-52.Evidence supporting a link between dental amalgams and chronic illness, fatigue, depression, anxiety, and suicide.